„s’Trio“ aus der Hafenstadt am Bodensee spielt in kleiner Besetzung mit Mandoline, Akkordeon, Schwyzerörgeli, Gitarre und Kontrabass. Das Repertoire umfasst internationale Folkstücke, Tessiner- und Schweizer Volksmusik sowie Evergreens und Oldies. Die Musik ist unkompliziert und auf das gemeinsame Hören und Zusammensein ausgerichtet.
Zwei Musiker, zwei Handschriften – und dazwischen viel Raum für Klang, der sich Zeit nimmt.
Hansjörg Rohner, langjähriger Dozent und stiller Virtuose, ist ein Musiker, der nichts mehr beweisen muss. Einer, der die Gitarre nicht einfach spielt, sondern sprechen lässt. Seine Soli sind keine Demonstrationen, sondern Erzählungen – fein, präzis, manchmal fast beiläufig und gerade deshalb von grosser Wirkung.
Als Multiinstrumentalist bewegt er sich ebenso selbstverständlich am Akkordeon wie an Gitarre, Klavier oder Bass – stets im Dienst der Musik, nie im Vordergrund der eigenen Virtuosität.
Im Duo mit Dürst entsteht ein Dialog auf Augenhöhe. Kein lautes Auftrumpfen, sondern ein sensibles Austarieren von Klang, Form und Moment. Die Musik schöpft aus verschiedenen Welten – von Dowland bis Piazzolla – und findet doch immer wieder zurück zu etwas Eigenem: einer leisen Intensität, die nachhallt.
Ausgehend vom Oberkrainer-Sound entwickelt das Rex Quintett eine volksmusikalische Spielweise, die Nähe und Geselligkeit ins Zentrum stellt. Bekannte Melodien aus verschiedenen Stilrichtungen werden aufgenommen und in eine gut geerdete, verständliche Form gebracht.
Im Zentrum steht das gemeinsame Musizieren: ungezwungen, kommunikativ und mit spürbarer Freude am Zusammenspiel. Gegründet im St. Galler Rheintal und getragen von Musikern aus Österreich und Deutschland verbindet das Quintett unterschiedliche Hintergründe zu einem gemeinsamen Klang. Ob am Stammtisch oder auf der Bühne, die Musik lebt vom direkten Austausch und bleibt alltagstauglich – bodenständig, offen und lebendig.